Jugend in den Fokus der Kirche rücken

Das ist der Untertitel der Mustermeldung

Das ist der Titel der Mustermeldung

Für eine aktive und zukunfts fähige Jugendpastoral müssen die ehrenamtlichen Akteure der katholischen Jugendarbeit stärker  beteiligt werden. Die Kirche braucht junge Menschen, um von ihnen zu lernen. Dies sind die zentralen Grundsätze des Bund es der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Bischöflichen Jugendamts (BJA)  der Diözese Rottenburg -Stuttgart für ein Jahr der Jugend, das Bischof Fürst am 25. November – dem diözesanen Jugendsonntag - ausrufen wird.

Auf der Sitzung des Diözesanrats am 28. April in Untermarchtal präsentierte der Dachverband der katholischen Jugendverbände die Vielfalt ihrer jugendpastoralen Angebote: Von den MinistrantInnen, Freiwilligendiensten, Zeltlager und Freizeiten über Jugendspirituelle Zentren, „werde Weltfairänderer“ -Projektwochen bis hin zur klassischen Jugendverbandarbeit und neuen Kooperationen mit Jugendlichen in Ausbildung oder benachteiligten Jugendlichen. In den zwei Workshoprunden gab es von den Räten interessierte Nachfragen und viel positives Feedback. „Ich bin begeistert von der Bandbreite und Ideenvielfalt in der Jugendpastoral“, meinte Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn. „Der Diözesanrat ist gerne bereit, dieses Engagement zu unterstützen.“ Konkret zeigt sich diese Unterstützung darin, dass der Diözesanrat mit großer Mehrheit den Vorschlag befürwortete, die Zahl der Jugendvertreter Innen in den Kirchengemeinderäten von eine Person auf zwei zu erhöhen. Darüber hinaus braucht es jedoch eine generelle Bereitschaft der Entscheider und des pastoralen Personals, die Lebensrealität von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei Entscheidungen und Maßnahmen, die sie betreffen, zu berücksichtigen. Der BDKJ spricht dabei vom U28 - Blick, der die Welt durch die Jugendbrille sieht. So sei etwa bundesweit ein eigener Lehrstuhl für Jugendpastoral wünschenswert oder passende Stellen für Jugendarbeit, die Jugendliche vor Ort wertschätzt fördert und beteiligt. "Zeigen Sie keine Berührungsängste im Kontakt mit jungen Menschen. Aufrichtiges Interesse kommt dort immer gut an“, meint Alexandra Guserle, BDKJ - Diözesanleiterin. Und ergänzt: „Kirche braucht junge Menschen nicht erst morgen, sondern jetzt.“ Wie weitere Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen in Kirche aussehen könnten, wird der BDKJ gemeinsam mit der Diözesanleitung in den nächsten Wochen festlegen.